In zwei Läufen am Vormittag legten die Jugendlichen innerhalb jeweils einer Stunde Runde um Runde zurück. Im Vorfeld hatten sie sich Sponsorinnen und Sponsoren gesucht, die jede gelaufene Runde finanziell unterstützten. Der gesamte Erlös kommt einem Wasserprojekt der Caritas in Kenia zugute.
Das Campus Fagen ist seit drei Jahren Klimaschule, in diesem Schuljahr hat es den Schwerpunkt auf das Thema „Wasser“ gesetzt. Der Klimalauf bildete dabei den praxisnahen Höhepunkt und verband Unterrichtsinhalte mit aktivem Handeln.
Mit den erlaufenen Spendengeldern werden Regenwassertanks an Dorfschulen in Kenia finanziert. In vielen Regionen des Landes leiden Familien seit Jahren unter extremer Wasserknappheit infolge des Klimawandels. Die Tanks ermöglichen es, Regenwasser von Schuldächern zu sammeln und sichern so Kindern, Lehrkräften und Dorfgemeinschaften den Zugang zu sauberem Trinkwasser.
„Das LaufWunder zeigt eindrucksvoll, wie viel junge Menschen bewegen können, wenn sie sich gemeinsam einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler haben heute nicht nur sportlichen Ehrgeiz gezeigt, sondern auch große Solidarität und Verantwortungsbewusstsein“, sagte Hanna Thaler, Koordinatorin des Projekts seitens der youngCaritas.
Auch von Seiten der Schule fällt das Resümee äußerst positiv aus: „Als Klimaschule ist es uns ein großes Anliegen, Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. Der Klimalauf hat globale Zusammenhänge greifbar gemacht und den Jugendlichen gezeigt, dass ihr Engagement konkrete Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben kann“, betonte Thomas Brachetti, Naturkundelehrer und Projektverantwortlicher am Realgymnasium Bozen.
Der Klimalauf ist Teil des LaufWunder‑Projekts der youngCaritas, das sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientiert, insbesondere an Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle.
Das nächste LaufWunder findet am Donnerstag, den 14. Mai, in Mölten statt.







