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Sorge tragen und Hoffnung aufbauen

Pfarrcaritas-Tagung am 24. September
von 9 bis 13 Uhr in Bozen (Don Bosco Saal im Institut Rainerum)

Beziehungen und ihre gute Pflege, sowie die sozialen Netzwerke sind ein unverzichtbares soziales Kapital, um Menschen gut zu begleiten und eine sorgetragende Gemeinschaft aufzubauen

Das diözesane Jahresthema ist auch heuer wieder der Nähe und der Gemeinschaft gewidmet, zwei zentrale Elemente, die uns als Caritas auszeichnen. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, wie wichtig und gebrechlich das soziale Kapital ist, das es zu schützen gilt: Die guten Beziehungen müssen in den Mittelpunkt gestellt werden, damit wir ein familiäres, soziales, freundschaftliches und gemeinschaftliches Netz aufbauen können, das Verbindungen zu den schwachen, alten Menschen, den Familien, den Jugendlichen, den Migranten und allen, die sich in schwierigen Situationen befinden, knüpft. Jeder von uns, im Kleinen wie im Großen, sollte in dieses soziale Kapital investieren, in dieses Netz aus Menschen, die anderen nahe sind, füreinander Sorge tragen und über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Auch und vor allem dorthin, wo jene Menschen, die es nicht alleine schaffen, unterstützt werden müssen.

In diesem neuen pastoralen Jahr wollen wir die Nähe in den Fokus rücken, indem wir unsere Beziehungen in den Mittelpunkt stellen: unsere Beziehungen in der Familie, in der Verwandtschaft, mit älteren Menschen, in unseren Pfarrgemeinden und in unserer Gemeinschaft, bei Krankheit und Trauer, wenn Ängste und Sorgen quälen. Wo erleben wir positive Beziehungen? Wo spüren wir ihre Stärke? Wo müssen wir hinschauen? Wo braucht es Unterstützung? Was brauchen wir, damit gute Beziehungen gelingen können? Wer selbst getragen ist, kann den anderen tragen.

Wir fragen uns also gemeinsam was es heißt Beziehungen zu pflegen:

  • in der Familie
  • mit älteren Menschen
  • in unseren Pfarrgemeinden
  • in Krankheit und Trauer
  • bei Sorgen und Ängsten

 

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Pfarreien und alle Interessierten sind herzlich zur Tagung eingeladen, eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erwünscht.

Für Informationen und Anmeldung stehen die Mitarbeiterinnen der Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit gerne zur Verfügung.

Treffen für Mitarbeiter der Pfarrcaritas

Die Mitglieder der Pfarreien und Pfarrcaritas werden bei ihren Aufgaben vom Seelsorgeamt und der Caritas-Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit begleitet und unterstützt.

So können auf Wunsch jederzeit Treffen (online und in Präsenz) organisiert bzw. angefragt werden. Diese können je nach Situation und Begebenheit, pfarrei-, bezirks- oder seelsorgeübergreifend stattfinden. Der Sinn dieser Treffen, ob sie nun online oder in Präsenz stattfinden, besteht hauptsächlich darin, Kontakte mit Mitarbeitern der Pfarrcaritas aus verschiedenen Pfarreien zu knüpfen, schon Begonnenes fortzuführen oder Neues zu beginnen und Sorgen und Erfreuliches mitzuteilen.

Hilfreiche Unterlagen, wie Informationsmaterialien, Arbeitsbehelfe, Praxisimpulse, Kontaktadressen und vieles mehr sind auf der Homepage der Caritas unter https://caritas.bz.it/mithelfen/ pfarrcaritas/infomaterial.html zu finden.

 

Diözesaner Bildungsweg

Am Welttag der Kranken, den wir jedes Jahr aufs Neue am 11. Februar begehen, wurde mit der Aktion Herz einmal mehr klar, wie wichtig die Einbindung einer Gemeinschaft ist, die Sorge trägt für jene Menschen, die Schwierigkeiten haben, in Not sind oder wie in diesem Fall einsam und krank sind, oder trauern.

Die Nähe einer Gemeinschaft, wie die in unseren Pfarrgemeinden, die mitverantwortlich auf das Wohl dieser Menschen schaut, ist ein wichtiges Fundament, um in die Zukunft zu blicken. Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer weniger Priester sich um die Kranken- und Trauerpastoral kümmern können; in einer Zeit, in der die Ehrenamtlichen immer älter werden. Zugleich erleben wir ein Zunehmen einsamer, physisch und psychisch kranker Menschen, mit nicht verarbeiteten Trauerprozessen während der Pandemie. Deshalb ist es wichtig, sich in den Pfarrgemeinden zu organisieren, um eine Gruppe von Menschen zu finden, die sich dieser Themen annehmen und die sich gemeinsam überlegen, wie man Menschen, die sich in dieser schwierigen Lebenslage befinden, Nähe und Begleitung bieten kann, auch mit kleinen Gesten, auch mit kleinen Zeichen, wie z.B. die Herzchen der Aktion Herz. Auf diesem Weg gibt es für Interessierte ein Modul im diözesanen Bildungsweg, der sich genau diesem Thema widmet.

Nähere Informationen zum Modul Hoffnungsperspektiven und Chancen in der Kranken- und Trauerpastoral und zu den Modulen, die demnächst angeboten werden, sind auf der Homepage der Cusanus Akademie unter diesem Link zu finden.

 

Sie finden uns in:

Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 330, Fax 0471 304 394

Meran, Galileo-Galilei-Straße 84, Tel. 0473 495 632, Fax 0473 276 948

Brixen, Bahnhofstraße 27/a, Tel. 0472 205 965, Fax 0472 205 928

Bruneck, Paul-von-Sternbach-Straße 6, Tel. 0474 414 064, Fax 0474 413 979

gemeinschaft.comunita(at)caritas.bz.it


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