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Humanitäre Krise im Nahen Osten

Nach dem Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 und der militärischen Reaktion der israelischen Regierung steht mittlerweile über 80% der Bevölkerung des Gazastreifens unter Evakuierungsbefehl. Die Vertriebenen befinden sich in einer dramatischen Lage, die durch strenge Zugangsbeschränkungen, auch für humanitäre Hilfe und somit unter Verstoß gegen das Völkerrecht, noch verschärft wird.

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Humanitäre Krise im Nahen Osten


Die Spirale der Gewalt, die bereits zum Tod von Zehntausenden von Menschen, zur Evakuierung ganzer Bevölkerungszentren im Gazastreifen und zur Zerstörung unzähliger ziviler Gebäude und Krankenhäuser geführt hat, dreht sich erbarmungslos weiter. Fast die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens sind Vertriebene, von denen die meisten in stark überfüllten UN-Aufnahmezentren Zuflucht gefunden haben. Die hygienischen Bedingungen dort sind allerdings extrem schlecht und begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten. Der Konflikt berührt aber auch das Westjordanland, Ostjerusalem und den Libanon, wo die örtliche Caritas Tausende von Freiwilligen und Mitarbeitern mobilisiert hat, um für die vertriebenen Familien in den Grenzdörfern humanitäre Hilfe zu leisten und sie mit dem Nötigsten zu versorgen.

Detaillierte und aktuelle Informationen der U.N. zur Lage in Gaza sind hier abrufbar: www.ochaopt.org/content/reported-impact-snapshot-gaza-strip-24-september-2025

Lebensmittelknappheit und Krankheiten

Nicht nur die Infektionskrankheiten nehmen erheblich zu, auch die gesundheitliche Versorgung der Menschen in den vom Konflikt betroffenen Gebiet ist äußerst bedenklich: Die Krankenhäuser sind beschädigt und es fehlt an Treibstoff, medizinischem Personal sowie an Medikamenten. Die UNO bezeichnet die Lage hinsichtlich des Zugangs zu Trinkwasser und der Ernährungssicherheit als katastrophal. Über 600.000 Menschen sind stark unterernährt, was zu bleibenden Schäden oder zum Tod führt. Mehr als ein Sechstel davon sind Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren.

Die Hilfe des Caritas-Netzwerks

Trotz der prekären und sich ständig verändernden operativen Bedingungen leistet das Caritas-Netzwerk weiterhin Unterstützung in den vom Konflikt betroffenen Gebieten. Caritas Jerusalem ist mit über 200 Mitarbeitern aktiv und stellt, wann immer möglich, Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinische Versorgung bereit. Sie verteilt lebenswichtige Medikamente im Gazastreifen über die Klinik in Gaza-Stadt sowie über neun weitere mobile medizinische Zentren, und im Westjordanland über die Taybe-Klinik.
Tausende Menschen im gesamten Gazastreifen nehmen an psychosozialen Gruppenaktivitäten teil, um das kollektive Trauma zu verarbeiten, wobei der Situation von Minderjährigen und vertriebenen Familien besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Wer die Arbeit des Caritas-Netzwerks im Nahen Osten mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies unter dem Kennwort „Palästina“ auf eines der Caritas-Konten tun:

Raiffeisen-Landesbank - IBAN: IT42F0349311600000300200018
Sparkasse Bozen - IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank - IBAN: IT12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo - IBAN: IT18B0306911619000006000065


Wenn Sie weitere Informationen haben möchten, wenden Sie sich bitte an unseren Dienst Internationale Zusammenarbeit: I-39100 Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 351, international(at)caritas.bz.it.

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