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Hunger in Afrika

In Afrika leidet jede 5. Person an Unterernährung, das ist weit mehr als auf jedem anderen Kontinent. Der Hunger ist oft auch die Ursache dafür, weshalb viele Kinder nicht die Schule besuchen können. In unseren Schulprojekten bieten wir ihnen deshalb Bildung und Schulkost an – oft ihre einzige Mahlzeit am Tag und ihre einzige Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Jede Spende hilft dabei.

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Hunger in Afrika

Extreme Dürren und zerstörerische Überschwemmungen, bedingt durch den Klimawandel, aber auch kriegerische Auseinandersetzung und Konflikte treiben immer mehr Menschen auf dem afrikanischen Kontinent in Armut und Not. Die Folge sind Mangel- und Unterernährung, unter deren fatalen Auswirkungen besonders Kinder ihr Leben lang leiden.

Den Teufelskreis der Armut durchbrechen

In den Slums von Kenia – und in vielen anderen Armutsregionen Afrikas – wachsen Millionen Menschen in extremer Armut auf. Für sie bedeutet der Alltag Hunger, Unsicherheit und kaum Zukunftschancen. Genau hier setzt die Caritas an: Gemeinsam mit den Menschen vor Ort leisten wir konkrete Hilfe. Wir geben Kindern täglich eine nahrhafte Mahlzeit in der Schule, unterstützen besonders bedürftige Familien mit Lebensmitteln und schaffen Perspektiven: durch Kleinkredite, die ein eigenes Einkommen ermöglichen, und durch Programme, die Frauen, ältere Menschen und junge Erwachsene stärken.

Jede Spende hilft:

  • Mit 5 Euro geben Sie einem Kind täglich sauberes Trinkwasser
  • Mit 25 Euro schenken Sie einer Bauernfamilie neues Saatgut und Hoffnung
  • Mit 40 Euro bekommt ein Kind ein Jahr lang täglich eine Mahlzeit
  • Mit 50 Euro unterstützen Sie Eltern, sich eine Einkommensquelle zu schaffen
  • Mit 170 Euro finanzieren Sie ein Lehrergehalt, das auch der Familie hilft.

 

Unter dem Spendenkennwort „Hunger in Afrika“ können Sie die Menschen südlich der Sahara in dieser dramatischen Situation mit einer einmaligen Spende oder als Hungerpate (9 Euro im Monat) mit einem Dauerauftrag monatlich, halbjährlich oder jährlich. Dabei sind Sie auch als Hungerpate zu keiner Zahlung vertraglich verpflichtet, sondern entscheiden selbst, wann, wie viel und wie lange Sie spenden möchten.

Ob auf dem Land oder in den Slums: 
Ihre Hilfe schenkt Hoffnung und verändert Leben. Danke!

Gemeinsam Großes bewirken

Jede Spende hilft, um der Not in Afrika Schritt für Schritt entgegenzutreten. Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Kennwort „Hunger in Afrika“ an.

Raiffeisen Landesbank IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Sparkasse IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank IBAN: T12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo IBAN: IT18B0306911619000006000065

Weitere Informationen erteilen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritas-Dienstes Internationale Zusammenarbeit in Bozen Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 352, international(at)caritas.bz.it

Jedes unserer Projekte ist ein Baustein im Kampf gegen den Hunger

In unseren Projekten machen wir täglich die Erfahrung, dass es Wege gibt, die Menschen vor dem Hunger zu bewahren. Tausende Frauen bekommen jedes Jahr Hilfe, um eine Existenz für sich und ihre Familien aufzubauen. Tausende Kinder besuchen die Schule und lernen für eine bessere Zukunft. Tausende Bauernfamilien erproben auf ihren Feldern neue Anbaumethoden, um sich für die veränderten Klimaverhältnisse zu rüsten.

 

Kenia: Wasser für Schulen, Dörfer und Gesundheit

In der Region Witu hat sich unsere Partnerorganisation im Laufe der Jahre auf Projekte im Bereich Wasserversorgung spezialisiert. Damit reagiert sie auf die immer häufigeren Dürren, die durch den Klimawandel verursacht werden.

Die Organisation wurde vom Südtiroler Missionar Pater Adolf Pöll gegründet und verfügt heute über viel Erfahrung beim Bau von Tiefbrunnen. Diese erreichen unterirdische Wasserreserven und sichern den Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Inzwischen wird diese wichtige Arbeit von jüngeren Mitbrüdern mit Fachwissen, großem Engagement und einem starken Fokus auf innovative Lösungen weitergeführt.

Dort, wo das Grundwasser nicht mehr erreichbar oder zu tief liegt, kommen andere Maßnahmen zum Einsatz: Große Wassertanks und Regenwassersammelsysteme ermöglichen es, Wasser aufzufangen, aufzubereiten und für längere Zeit zu speichern.

Eine nachhaltige Lösung, die Schulen, Gesundheitseinrichtungen und ganze Dorfgemeinschaften zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Kenia: Chancen für Kinder, Familien und Senioren

Das Leben in den ärmeren Stadtvierteln Kenias ist noch immer von Unsicherheit, Armut und mangelnder sozialer Absicherung geprägt. Das gilt auch für Kariobangi, einen Stadtteil der Hauptstadt Nairobi.

Unsere Partnerorganisation Hands of Care and Hope, seinerzeit gegründet von der Südtiroler Missionarin Lydia Pardeller, unterstützt die Familien vor Ort mit konkreten Hilfsangeboten: Sie bietet Schulungen für Eltern an, hilft bei der Versorgung mit Lebensmitteln und ermöglicht Kindern den Zugang zu Bildung.

So können Kinder die Schule besuchen, anstatt arbeiten zu müssen oder auf Mülldeponien nach verwertbaren Materialien zu suchen, um zum Familieneinkommen beizutragen.

Ein wichtiger Baustein dieser Arbeit ist zudem die Juja Farm am Rand von Nairobi. Das landwirtschaftliche Projekt erwirtschaftet Einnahmen, die direkt in die Schule im Slum investiert werden. Dadurch werden die Eigenständigkeit und die langfristige Nachhaltigkeit des Projekts gestärkt.

Auch ältere Menschen erhalten Unterstützung: In einer eigens dafür geschaffenen Einrichtung bekommen sie Betreuung, regelmäßige Mahlzeiten und die Möglichkeit zu sozialen Begegnungen und gemeinschaftlichen Aktivitäten.

Äthiopien: Starke Frauen, starke Gemeinschaften

In Äthiopien tragen viele Frauen die Hauptverantwortung für ihre Familien, haben jedoch oft nur begrenzten Zugang zu Bildung, Einkommen und sozialer Absicherung. Vor allem im Süden des Landes ist die Alphabetisierungsrate von Frauen nach wie vor niedrig. Dadurch sind ihre Möglichkeiten, ein selbstbestimmtes und wirtschaftlich unabhängiges Leben zu führen, stark eingeschränkt.

Gemeinsam mit langjährigen lokalen Partnern – darunter Caritas Meki, Caritas Hawassa, die St. Paul Community, die Schwestern vom Heiligen Geist und die Consolata-Missionare – unterstützen wir Projekte, die die Stellung von Frauen in Familie und Gesellschaft stärken.

Durch berufliche Ausbildungsangebote, etwa in den Bereichen Schneiderei, Friseurhandwerk oder Gastronomie, sowie durch Startkapital für Kleinstunternehmen erhalten Frauen die Chance, eigene Einkommensquellen aufzubauen. Dazu gehören beispielsweise Geflügelzucht, Hausgärten oder kleine Verkaufsstände.

Die Zusammenarbeit in Gruppen fördert zudem Solidarität und gegenseitige Unterstützung besonders in schwierigen Zeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung. In unseren Bildungsprojekten setzen wir uns gezielt dafür ein, dass Mädchen die Schule besuchen und erfolgreich abschließen können. Sauberes Trinkwasser, regelmäßige Mahlzeiten und getrennte Sanitäranlagen schaffen dafür ein sicheres und förderliches Lernumfeld.

Äthiopien: Starke Landwirtschaft, sichere Ernährung

In Äthiopien leben viele Familien auf dem Land weiterhin unter schwierigen Bedingungen und sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. Wiederkehrende Dürren und unsichere Ernten verschärfen die Situation zusätzlich. Besonders gefährdet sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die nur über wenig Land und begrenzte Ressourcen verfügen.

Gemeinsam mit Caritas Meki unterstützen wir ein Netzwerk von 21 Genossenschaften mit rund 18.000 Mitgliedern. Ziel ist es, die Lebensgrundlagen der Familien zu stärken und ihre Widerstandskraft gegenüber Krisen zu erhöhen.

Durch Aktivitäten wie Imkerei, Kleintierhaltung, Saatgutproduktion und Hausgärten mit Kompostierung können die Familien ihre Einkommensquellen erweitern und unabhängiger wirtschaften. Fällt eine Ernte aus, erhalten sie neues Saatgut, um rasch wieder mit dem Anbau beginnen zu können.

Ein zentraler Bestandteil der Projekte ist die Weiterbildung. Die Bäuerinnen und Bauern lernen, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern, Regenwasser effizient zu nutzen und von Erosion betroffene Flächen wieder aufzuforsten.

So tragen die Maßnahmen nicht nur zu einer besseren Ernährungssicherheit bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Anpassung an den Klimawandel.

Demokratische Republik Kongo: Gesundheit beginnt mit sauberem Wasser

In der Region Kongolo im Osten der Demokratischen Republik Kongo gibt es zwar reichlich Wasser, doch vielerorts ist es verunreinigt und damit eine ernste Gefahr für die Gesundheit. Besonders Kinder sind von wasserbedingten Krankheiten betroffen.

Gemeinsam mit Caritas Kongolo setzen wir uns dafür ein, saubere Wasserquellen zugänglich zu machen, Wasserstellen auszubauen und sichere Wege dorthin zu schaffen. So wird das Risiko von Krankheiten wie Cholera und Durchfall deutlich verringert.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung von Gesundheitszentren mit sauberem Trinkwasser. Wasseranschlüsse verbessern die hygienischen Bedingungen für Patientinnen, Patienten und Personal und tragen zu einer besseren medizinischen Versorgung bei.

Von diesen Investitionen profitieren auch die umliegenden Gemeinden. Sie helfen, die Ausbreitung von wasserbedingten Krankheiten einzudämmen und die Lebensbedingungen der Menschen langfristig zu verbessern.

Ein sicherer Zugang zu Wasser stärkt zudem die lokale Landwirtschaft. Verfügbares und sauberes Wasser erleichtert die Bewirtschaftung der Felder, fördert die Produktivität und erhöht die Widerstandskraft ländlicher Familien gegenüber Krisen und Klimaveränderungen.

Demokratische Republik Kongo: Starke Gemeinschaften – fruchtbare Felder

Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) sind 2025 rund 28 Millionen Menschen in der DR Kongo von akuter Nahrungsmittelunsicherheit betroffen. Besonders Kleinbauern leiden unter ausgelaugten Böden und fehlenden Ressourcen.

Mit der Caritas Kongolo unterstützen wir Dorfgemeinschaften dabei, gemeinsam nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen. Agrartechniker begleiten den Anbau, stellen Saatgut und Zugochsen bereit. Überschüsse werden gemeinsam vermarktet – ein Schritt zu mehr Ernährungssicherheit und Eigenständigkeit.

Eritrea: Maßnahmen gegen Mangelernährung

Eritrea zählt zu den ärmsten Ländern Afrikas. Weit verbreitete Armut, knappe Ressourcen und schwierige Rahmenbedingungen erschweren den Alltag vieler Familien und stellen auch die humanitäre Hilfe vor große Herausforderungen.

Besonders betroffen sind Kinder: Mangelernährung gehört weiterhin zu den dringendsten Problemen und beeinträchtigt die gesunde Entwicklung vieler Mädchen und Jungen.

In diesem herausfordernden Umfeld leisten unsere Projektpartnerinnen, die Schwestern der heiligen Anna, in Tokonda wertvolle Unterstützung. Sie stellen Familien Flächen ihres Gemüsegartens zur Verfügung und versorgen sie mit Saatgut, Werkzeugen und praktischem Wissen für einen nachhaltigen Anbau.

So entstehen nicht nur Gemüsefelder, sondern auch neue Chancen für eine ausgewogenere und verlässlichere Ernährung. Die Familien können einen Teil ihrer Lebensmittel selbst produzieren und ihre Lebenssituation langfristig verbessern.

Darüber hinaus besuchen die Schwestern regelmäßig besonders bedürftige Familien. Sie bringen wichtige Hilfsgüter, stehen den Menschen beratend zur Seite und bieten nachhaltige Begleitung im Alltag.

Für viele Menschen sind sie eine der wenigen verlässlichen Anlaufstellen, eine konkrete Unterstützung, die Fürsorge, Beständigkeit und Hoffnung vermittelt.

Madagaskar: Essen und Bildung für Kinder

Im Nordwesten Madagaskars, in der Region Andrevorevo, spüren die Menschen die Folgen der Klimakrise immer stärker. Unregelmäßige Niederschläge, ausgelaugte Böden und geringe Ernten gefährden die Ernährungssicherheit vieler Familien.

Besonders Kinder leiden unter den Auswirkungen. Ohne regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten fehlen ihnen die Voraussetzungen, um gesund aufzuwachsen, erfolgreich zu lernen und ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Unsere Projektpartnerinnen, die Benediktinerinnen, führen vor Ort eine Schule und einen Kindergarten. Dort erhalten alle Kinder täglich eine ausgewogene Mahlzeit.

Für viele von ihnen ist dies die einzige verlässliche Nahrungsquelle. Gleichzeitig fördert das Schulessen den regelmäßigen Schulbesuch und verbessert die Lernchancen der Kinder.

Diese konkrete Unterstützung hilft nicht nur, Hunger zu bekämpfen, sondern schafft auch die Grundlage für eine gesunde Entwicklung, Bildung und neue Zukunftsperspektiven.

Mosambik: Bildung schafft Zukunft

In Mosambik ist Bildung eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und bessere Zukunftschancen, besonders für junge Menschen in ländlichen Regionen.

In den vier Ausbildungszentren unseres Partners ESMABAMA, die auch Internate umfassen, finden Jugendliche einen sicheren Ort zum Leben, Lernen und Wachsen. Dort erwerben sie nicht nur schulisches Wissen, sondern auch praktische Fähigkeiten, die sie auf ihre berufliche und persönliche Zukunft vorbereiten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler lernen unter anderem, wie Wasser verantwortungsvoll genutzt und die Versorgung langfristig gesichert werden kann.

Dieses Angebot ermöglicht vielen jungen Menschen, ihre Ausbildung fortzusetzen und wichtige Grundlagen für ein eigenständiges Leben zu schaffen.

Ergänzend dazu werden die in den vergangenen Jahren gemeinsam mit lokalen Genossenschaften aufgebauten Landwirtschaftsprojekte weitergeführt. Nachhaltige Anbaumethoden und eine größere Vielfalt an Kulturen tragen dazu bei, die Ernährungssicherheit der Familien zu verbessern und ihre Widerstandskraft gegenüber Krisen zu stärken.

So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der Bildung, nachhaltige Entwicklung und Eigenständigkeit miteinander verbindet und die Gemeinden langfristig stärkt.

Senegal: Neue Chancen und Wege zurück ins Leben

In der Region Tambacounda im Osten Senegals stellen Armut und die Folgen der Klimakrise – wie Dürren und ausgelaugte Böden – große Herausforderungen dar.

Vor allem junge Menschen geraten in schwierige Lebenssituationen und kommen manchmal mit dem Gesetz in Konflikt.

Caritas Tambacounda begleitet sie auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Bereits während der Haft erhalten sie Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft. Nach ihrer Entlassung helfen Mikrokredite und Ausbildungsangebote beim Aufbau neuer Einkommensquellen.

Ein Ansatz, der nicht nur Einzelnen hilft, sondern auch ihre Familien und Gemeinschaften stärkt.

Uganda: Bildung und Chancen für junge Menschen

Im Nordosten Ugandas, in der Region Karamoja, erschweren Armut, mangelnde Infrastruktur und die Klimakrise den Alltag vieler Menschen.

Das Kalya Peace Village in Kosiké bietet Jugendlichen neue Perspektiven durch berufliche Ausbildung in verschiedenen Bereichen. Ein besonderer Fokus liegt auf jungen Frauen und alleinerziehenden Müttern, die gezielt unterstützt werden.

Uganda: Ein sicherer Ort für Kinder

In Gulu bietet das St. Jude Children’s Home Kindern Schutz und Geborgenheit, die ihre Familie verloren haben oder verlassen wurden. Viele von ihnen leben mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen und benötigen besondere Unterstützung.

In familienähnlichen Wohngruppen finden sie ein sicheres Zuhause. Betreuungspersonen begleiten sie rund um die Uhr und schenken ihnen Zuwendung, Stabilität und ein Umfeld, in dem sie sich entwickeln können.

Dank dieser fürsorglichen Begleitung erhalten die Kinder nicht nur Schutz und Versorgung, sondern auch Zugang zu Bildung. So können sie die Schule besuchen und Schritt für Schritt eine Perspektive für ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben aufbauen.

Uganda: Perspektiven für Geflüchtete

Uganda nimmt eine große Zahl an Geflüchteten auf, viele leben unter schwierigen Bedingungen.

In Palorinya schafft der Comboni-Missionar Erich Fischnaller durch praktische Projekte Ausbildungs- und Einkommensmöglichkeiten.

So erhalten Menschen die Chance, ein eigenständiges Leben aufzubauen.

Humanitäre Krise im Sudan

Seit dem Ausbruch des Krieges im Sudan im April 2023 leidet die Bevölkerung dort unter einer der schwerwiegendsten humanitären Katastrophen weltweit. Hunderttausende Menschen haben ihr Leben verloren, Millionen sind auf der Flucht, und es fehlt an lebenswichtigen Gütern wie Nahrung, sauberem Wasser und Medikamenten. 30 Millionen Menschen – das sind zwei Drittel der Bevölkerung – sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mehr als 12 Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen (7,5 Mio. intern).  4,1 mio Menschen hingegen suchen Schutz in Nachbarländern wie dem Tschad, dem Südsudan oder Ägypten.

Das infrastrukturelle System des Landes ist stark beeinträchtigt: In den Kernregionen sind rund 80 % der Gesundheitseinrichtungen außer Betrieb, und etwa 60 % der Wasseraufbereitungsanlagen wurden zerstört.

Maßnahmen der Caritas im Sudan und in den Nachbarländern

Im Sudan ist Caritas seit Ausbruch des Krieges aktiv. Sie leistet finanzielle Unterstützung, um die Grundbedürfnisse der Menschen zu decken, verteilt Hygiene- und Sanitätskits – insbesondere für Frauen –, arbeitet an der Wiederherstellung der Wasserinfrastruktur und stellt Notlösungen für die Wasserversorgung bereit. Außerdem gibt es spezielle Schutzeinrichtungen für Frauen.

In den Nachbarländern wie Südsudan, Tschad und Ägypten bietet Caritas Nothilfe an: Lebensmittel, Bargeld, Notunterkünfte, Maßnahmen zur Cholera-Prävention sowie Initiativen zur Friedensförderung.
Schwerpunktregion: Malakal – Versorgung der Flüchtlinge, Zugang zu sauberem Wasser und Unterstützung der psychischen Gesundheit.

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