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Inclusio MeWo 2.0

Innovatives Projekt zur Unterstützung von Migranten, Menschen mit Beeinträchtigung und psychischen Erkrankungen zur Bekämpfung der Wohnungsnot im Vinschgau

Mit dem Projekt Inclusio MeWo 2.0 unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus), wird im Vinschgau ein weiterer Schritt zur Förderung der Integration von Menschen mit Beeinträchtigung, Menschen mit psychischer Erkrankung und Menschen mit Migrationshintergrund, unternommen.

Das Projekt Inclusio MeWo 2.0 setzt auf einen integrativen, mehrstufigen Ansatz, um Migranten auf ihrem Weg zur Integration zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei die Bekämpfung und Prävention von Wohnungsnot. Die Anlaufstelle, die im Rahmen des Projekts eingerichtet wird, soll umfassende Beratung und Begleitung in Fragen der Wohnungssuche und -erhaltung bieten. Dazu gehören:

  • Unterstützung bei der Wohnungssuche: Information über verfügbare Wohnmöglichkeiten, Hilfe bei der Bewerbung um Wohnungen und Mediation bei Schwierigkeiten mit Vermietern.
  • Bildungs- und Schulungsangebote: Kurse zu Themen wie Finanzierung, Zusammenleben, Rechte und Pflichten als Mieter, sowie kultursensible Aufklärung.
  • Rechtsberatung und Dokumentenhilfe: Unterstützung bei rechtlichen Fragen, Anträgen und im Umgang mit Behörden.
  • Vernetzung und Zusammenarbeit: Enge Kooperation mit dem Arbeitsamt, dem Wohnbauinstitut und den Gemeinden, um ein starkes Netzwerk aufzubauen und die Dienstleistungen für Migranten zu verbessern.
  • Arbeitsplatzbegleitung: Unterstützungsmaßnahmen im Bereich Arbeitssuche und Arbeitseinstieg. Arbeit als Basis für autonomes Wohnen


Die offizielle Website des Projekts Inclusio MeWo 2.0

Webseite ESF

 

CON-TAKT

ESF3_k1_0006 CON-TAKT ist ein experimentelles Modell sozialer Innovation zur INKLUSIVEN Wohnbegleitung.

Im Zentrum steht Wohnen als soziale Ressource – nicht nur als Raum, sondern als Schlüssel zur Teilhabe. Der Zugang zu leistbarem WohnRAUM ist für viele benachteiligte Menschen erschwert– sehr oft durch gesellschaftliche Vorurteile und strukturelle Hürden.

Die Projektinnovation liegt im holistischen 360°-Blick: einem Paradigmenwechsel, der Wohnintegration ganzheitlich denkt mit Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur, Kommunikation und sozialer Begleitung. CON-TAKT schafft neue Chancen durch sektorübergreifende Kooperationen, partizipative Ansätze, Community Coaching, Workshops für Familien und das Schaffen von Treffpunkten. Die lokale Bevölkerung wird aktiv im Projekt mit einbezogen. Ziel ist es, gesellschaftliche Inklusion auch mittels KulturvermittlerInnen zu fördern, Barrieren abzubauen und ein übertragbares Modell für lokale Wohnbegleitung mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln.

Zielgruppe
Zielgruppe sind Menschen in komplexen Lebenslagen, die besonderen Schutz und Unterstützung benötigen: MigrantInnen, Geflüchtete, Familien in sozioäkonomisch benachteiligten Verhältnissen, Personen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, Alleinerziehende sowie Familien mit Kindern. Auch in Italien geborene Kinder mit Eltern aus Nicht-EU-Staaten oder unbegleitete minderjährige AusländerInnen teilen oft Migrations- und Diskriminierungserfahrungen. Viele verfügen nur über begrenzte Kenntnisse der kulturellen und sozialen Anforderungen. Gemeinsam ist allen das Risiko sozialer Ausgrenzung sowie ein erhöhter Unterstützungsbedarf in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit und sozialer Teilhabe. Die genannten Gruppen sind im Landesgesetz Nr. 7/2018 zur Förderung von Inklusion u. Partizipation ausdrücklich berücksichtigt. Die TN bringen vielfältige kulturelle Hintergründe mit, verfügen aber häufig nur über geringe formale Bildungsabschlüsse u. ungesicherte Arbeitsverhältnisse.

(Letzte Aktualisierung am 16.04.2026)

Webseite ESF

Webseite Bezirksgemeinschaft Vinschgau


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